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    © Schützengesellschaft        
    Kloster Tannenreis        
    Seligenporten 1902        
    e.V.        

Inhaltverzeichnis
§1
§2
§3
§4
§5
§6
§7
§8
§9



§10
§11
Name und Sitz des Vereins
Zweck des Vereins
Geschäftsjahr
Aufnahme von Mitgliedern
Ende der Mitgliedschaft
Rechte und Pflichten der Mitglieder
Beiträge der Mitglieder
Verwendung der Vereinsmittel
Organe des Vereins, Vereinsleitung
1. Schützenmeisteramt
2. Vereinsausschuß
3. Mitgliederversammlung
Auflösung des Vereins
Inkrafttreten

§1 Name und Sitz des Vereins
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Der Verein führt den Namen "Schützengesellschaft Kloster Tannenreis Seligenporten 1902 e.V." und hat seinen Sitz in 90602 Seligenporten Markt Pyrbaum im Landkreis Neumarkt Opf.

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

Der Verein ist in das Vereinsregister im Sinne des § 21 BGB. Beim zuständigen Amtsgericht (Registergericht) eingetragen und führt den Namenszusatz ,,eingetragener Verein" in abgekürzter Form e.V.

Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes e.V., des Deutschen Schützen-bundes e.V. und erkennt deren Satzung an.
§2 Zweck des Vereins
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Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab-schnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.

Der Vereinszweck wird erfüllt durch Förderung und Ausübung gemeinschaftlichen Schießens mit Sportwaffen, Böllern, Armbrüsten und Bogen, durch Teilnahme an Meisterschaften, Runden-wettkämpfen und Preisschießen, durch Heranführung Jugendlicher an den Schießsport, ihre sachgerechte Ausbildung und durch Pflege der Schützentradition.

§3 Geschäftsjahr
(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§4 Aufnahme von Mitgliedern
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Mitglied kann jede natürliche Person werden.

Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Wird das Aufnahmegesuch nicht binnen 4 Wo-chen vom Schützenmeister abgelehnt, gilt es als angenommen.

Gegen den Ablehnungsbeschluss steht dem Betroffenen die Beschwerde zum Vereinsausschuss zu. Die Beschwerde ist binnen 3 Wochen nach der Zustellung des Ablehnungsbeschlusses an das Schützenmeisteramt zu richten. Der Vereinsausschuss hat innerhalb 4 Wochen endgültig über die Beschwerde zu entscheiden.

Das Aufnahmegesuch eines Minderjährigen muss wenigstens von einem Sorgerechtsinhaber unterschrieben sein.

*Anmerkung zu (1): 
Zu unterscheiden ist zwischen dem Aufnahmealter in den Verein und dem Alter, das nach waf-fenrechtlichen Vorschriften das Schießen u. U. mit Ausnahmegenehmigungen erlaubt. Wenn ein Mindestalter festgelegt wird, dann nicht unter acht Jahren.

§5 Ende der Mitgliedschaft
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(5)
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schützenmeisteramt er-folgen. Geschieht er nicht zum 30.11. eines Geschäftsjahres, hat das Mitglied die Beiträge und sonstige Leistungen für das laufende Jahr voll zu erbringen.

Mit dem Ausscheiden aus dem Verein ist der Schützenpass an den 1. Schützenmeister zurück-zugeben.

Der Ausschluss kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln, bei grober Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins.

Den Ausschluss spricht der Vereinsausschuss durch Beschluss aus, nachdem der Betroffene 2 Wochen Gelegenheit hatte, sich gegen die Ausschlussvorwürfe zu äußern.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
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Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von den Einrichtungen des Vereins Gebrauch zu machen.

Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die von der Ver-einsleitung erlassenen notwendigen Anordnungen, vor allem die zur Durchführung eines ord-nungsmäßigen Schießbetriebs sowie jeweils im Interesse des Vereins gelegene Empfehlungen zu befolgen.

Sportliches und ehrliches Verhalten bei der Ausübung des Schießsports ist wesentlicher Grund-satz der Mitgliedschaft.

§7 Beiträge der Mitglieder
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Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung jährlich festgelegt wird.

Der Verein kann von Neumitgliedern eine Aufnahmegebühr erheben sowie von volljährigen Mit-gliedern jährlich in angemessenem Umfang von Arbeitsleistungen. Diese Möglichkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages gehört ebenfalls zu den Pflichten der Mitglieder. Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder ohne Beitragszahlung.

§8 Verwendung der Vereinsmittel
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(2)
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhält-nismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§9 Organe des Vereins


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>>>das Schützenmeisteramt:

Das Schützenmeisteramt besteht aus einem 1. und 2. Schützenmeister, 1 Schatzmeister, 1 Schriftführer, 1 Sportleiter

Die beiden Schützenmeister sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis; die Vertre-tungsbefugnis des 2. Schützenmeisters wird im Innenverhältnis jedoch beschränkt auf den Fall der Verhinderung des 1. Schützenmeisters.

Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden mit einfacher Stimmenmehrheit in der or-dentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt.

In seinen Sitzungen entscheidet das Schützenmeisteramt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des l. Schützenmeisters. Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen, vom Sitzungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen und von Schrift-führer aufzubewahren.


>>>der Vereinsausschuss:

Der Ausschuß besteht aus dem Schützenmeisteramt der Damenleiterin den Bogenreverenden und von der Mitgliederversammlung gewählten Ausschussmitglieder.

Aufgabe des Ausschusses ist es, das Schützenmeisteramt in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten. Das Schützenmeisteramt ist an Beschlüsse des Ausschusses in den von der Satzung vorgesehenen Fällen (Aufnahme und Ausschluß von Vereinsmitgliedern) gebunden.

Der Ausschuß wird durch den 1. bzw. 2. Schützenmeister einberufen. Dieser leitet auch die Sit-zung. Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes haben bei den Ausschußsitzungen Sitz und Stimme. Über den Verlauf der Sitzung und gefaßte Beschlüsse ist Protokoll zu führen.

Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Lediglich der in Vereinsan-gelegenheiten entstehende personelle und sachliche Aufwand wird vom Verein getragen.

Die Amtszeit der von der Mitgliederversammlung gewählten Ausschussmitglieder endet mit der des Schützenmeisteramtes.


>>>die Mitgliederversammlung:

Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird vom l. Schüt-zenmeister durch persönliches Anschreiben der Mitglieder, unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung, einberufen. Die Einladung hat mindestens 14 Tage vorher zu erfolgen.
Die Tagesordnung erstreckt sich im allgemeinen auf folgende Punkte:

a) Entgegennahme der Berichte
b) des 1. Schützenmeisters über das abgelaufene Geschäftsjahr,
c) des Schatzmeisters über die Jahresrechnung,
d) des Sportleiters.
d) der Rechnungsprüfer,

Entlastung des Schützenmeisteramtes

Nach Ablauf der Wahlperiode, Wahl der Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Aus-schusses. Wahl der Rechnungsprüfer.

Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und Festlegung des Jahresbeitrages.

Satzungsänderungen.

Anträge müssen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim 1. Schützenmeister eingereicht wurden; spätere nur, wenn 1/4 der Anwesenden das verlangt.

Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet weiter über Beschwerden, die sich gegen die Geschäftsführung des Schützenmeisteramtes richten und über die Beschwerden eines Mit-gliedes gegen einen Ausschließungsbeschluß.

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie entscheidet mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, welches das 18. Lebensjahr vollendet hat. Bei einer Satzungsänderung ist eine Dreiviertelmehr-heit der Anwesenden erforderlich. Über den wesentlichen Verlauf der Versammlung und die ge-faßten Beschlüsse ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen, zu unterzeichnen und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen.

Als Rechnungsprüfer wählt die ordentliche Mitgliederversammlung zwei mit dem Rechnungswe-sen vertraute Mitglieder auf die Dauer von zwei Jahren. Sie haben die Kassenführung und die Jahresrechnung auf Grund der Belege auf ihre Richtigkeit zu prüfen und hierüber schriftlich Be-richt zu erstatten.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn besondere Gründe hierfür gegeben sind bzw. die Vereinsinteressen es erfordern, oder 1/3 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes beim Schützenmeisteramt das Verlangen stellt.

§10 Auflösung des Vereins
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(2)
Der Verein kann nur durch Beschluß einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluß ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zwe-ckes wird das Vereinsvermögen, das nach Erfüllung der Verpflichtungen noch verbleibt, der Gemeinde am Sitz des Vereines übergeben, die es für gleiche sportliche Zwecke wieder zu ver-wenden hat.

§11 Inkrafttreten
(1) Diese Satzung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Gleichzeitig verliert die alte Satzung ihre Gültigkeit.

Seligenporten, 15. Januar 2016
Peter Schwarz
1. Schützenmeister